Dienstag, 17. Juli 2012

Kleiner Schmetterling Lucas

Heute vor elf Jahren, wurde mein zweiter Sohn Lucas geboren. Leider durfte er nur acht Jahre bei mir sein, dann haben Ihn die Engel geholt, oder wie es bei uns fast aussah, die Schmetterlinge. 

Wir hatten nach unserem Urlaub einige Raupen auf unserem Balkon und haben zwei davon behalten, zum schlüpfen lassen. Sie sind geschlüpft, einer war etwas verletzt und Lucas hat ihn gehegt und gepflegt.

Am Abend des 24. August hatte Lucas Schmetterlinge in seinem Zimmer und so schlief er aus Furcht bei seinem großen Bruder.

Am 25. August flog der verletzte Schmetterling vom Balkon davon.. Und nahm Lucas mit sich. Ich liebe dich mein kleiner Schmetterling.

Diesen Text von Novalis hatten wir auf deiner Karte


Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiss, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken. 

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Tier, zum Narr, zum Weisen,
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Er weiss, dass er nichts weiss,
wie alle andern auch nichts wissen,
nur weiss er was die anderen
und er noch lernen müssen. 

Wer in sich fremde Ufer spürt,
und Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich ungestört,
von Furcht sich selbst entdecken. 

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst blickt er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt,
nimmt er gelassen auf. 

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiss wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein,
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken. 

Der mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger,
als alle seine Erben.

Montag, 16. Juli 2012

Schicksal - Zufall

Zufall? Ich glaube nicht an Zufall. Ich glaube,das alles was geschieht aus einem bestimmten Grund passiert. Das alles was passiert nur aufgrund einer Verkettung vorhergegangener Ereignisse überhaupt stattfinden kann.

Manche nennen das Schicksal, aber den Begriff mag ich nicht unbedingt, denn das Wort Schicksal impliziert, das wir unser eigenes Leben nicht in der Hand haben und alles einfach so hinnehmen müssen. Aber auch das glaube ich nicht, denn wir sind im Stande eigene Entscheidungen zu treffen, wir müssen nur mit den Konsequenzen leben können. Und genau das würde uns das Schicksal abnehmen, es würde gesagt werden "Hey, ich kann da nichts für, das ist mein Schicksal und dem füge ich mich"

Aber das wäre mir zu einfach. Ich bin Buddhistin und glaube demnach an Wiedergeburt und an Karma. Ich sehe das Leben nicht als eine kurze Zeitspanne die von Geburt bis zum Sterben reicht, ich sehe das Leben als einen Kreislauf. Wir menschen sind Seelen und unsere Körper nur ein Anzüge den wir für kurze Zeit anziehen (bei der Geburt) und wieder abstreifen (beim Sterben) nur um kurze zeit später einen neuen anzuziehen (Wiedergeburt). Innerhalb der Zeitspannen die wir gerade auf der Erde in einem Körper verbringen, haben wir die Möglichkeiten Entscheidungen zu treffen. Diese Entscheidungen - Handlungen und Taten - erzeugen Karma. Schlechte Handlungen -schlechtes Karma, positive Handlungen -positives Karma. Wir nehmen also aus unseren vorherigen leben eine art Karma Kontostand mit. Das Ziel des Buddhismus ist das erreichen des Nirwana. Das erreicht man, wenn man erleuchtet wurde. Die Erleuchtung erreicht man indem man seine Punktekontostand auf eine glatte Null gebracht hat. Bis dahin ist es ein sehr weiter Weg und erfordert mehrere hunderte Wiedergeburten.  Und innerhalb eines jeden Lebens bearbeiten wir nun also unser Karma.

Das Karma sorgt für die Rahmenbedingungen unser Lebens. waren wir in einem vorherigen Leben wirklich schlechte Menschen, werden wir in diesem Leben einiges zu bekämpfen haben und einige Schicksalsschläge erleiden müssen. Das Wort Schicksalsschläge passt nun eigentlich gar nicht, aber Hey, so nennt man das einfach. Und nun kommt unser freier Wille, der es uns ermöglicht die eigene Entscheidung zu treffen, wie wir mit unserem Leben umgehen. Lassen wir uns hängen und suhlen uns in Mitleid, wirkt sich das nicht sehr gut auf das Karma aus. Arbeiten wir dahingegen an unserem eigenen Leben und nehmen das eigene "Schicksal" in die Hand, wirkt sich das positiv aufs Karma aus und auf den Inhalt unseres nächsten Lebens.

Dazu passt, jeder ist sein eigen Glückes Schmied.  Und ja dieses Sprichwort ist so verdammt wahr. Es können noch so viele Schlimme um uns herum und mit den Lieben um uns herum passieren. Wir selber entscheiden wie wir unser Leben führen, wie wir mit al den guten und schlimmen Dingen um uns herum umgehen und ob wir glücklich sind.

Und auch das erfordert harte Arbeit, denn  wenn gerade etwas schlimmes passiert ist, ist es nicht selbstverständlich das wir aufstehen und sagen "So, das ist mein Leben und ich bin glücklich" Natürlich ist man nach einem Schicksalsschlag erst mal Down und am Boden zerstört und das ist auch gut so. Es zeugt von Mitgefühl, Empathie und Menschlichkeit. Aber jeder hat die Möglichkeit sich anschließend auf zu rappeln und wieder ein eigenes leben zu führen.

Manchmal sind radikale Methoden dazu Notwendig. Ein Umzug, eine Scheidung, ein Bruch mit Freunden, eine Therapie... aber wenn man keine Angst davor hat, kann es nur besser werden. Und das nicht nur in diesem Leben.

Samstag, 14. Juli 2012

Konsequent sein

Dieses Wort an sich mag ich ja gar nicht. Konsequent. Ich bin im herkömmlichen Sinne nicht konsequent.. also in der Erziehung... ich geb viel zu schnell nach, aber da denk ich mir: Hey was solls, das eine Bonbon mehr oder weniger tut auch nicht zur Sache.

Allerdings gibts da noch ein anderes Konsequent sein, das im wahren Leben, das meine ich mit diesem Post.

Ich bin ein Typ mensch den man in der Psychologie wohl Macher nennt. ich bin kein großer Redner, ich krempel lieber die Ärmel hoch und pack es an.  Dazu passen so gar nicht Jammerer und Meckerer. 

Ist es nicht einfacher wenn man ein Problem hat und das beseitigt? Oder ist es einfacher viel Energie daran zu verschwenden darüber zu meckern und nichts dagegen zu tun und dieses eine Problem immer wieder als Hürde vor sich haben. ich Weiss es nicht, also ich finde das Problem beseitigen ist viel Energie schonender.

Aber, vielleicht hab ich da auch einfach was verpasst. ich würde es wirklich  zu gerne verstehen.

Als kleines Beispiel, ist schon Jahre her... Eine Bekannte meckerte über Ihren Wäschekorb. Der ist kaputt und jedesmal tuich mir drann weh und das schleppen ist auch so mühsam und überhaupt.

Sie meckerte wirklich wochenlang und als ich sie fragte wieso sie sich nicht einfach nen neuen Wäschekorb kaufen würde, bekam ich als Antwort: das zu teuer, der kostet ja 10 euro.

Ein wenig später im selben Gespräch erzählte sie mir das sie sich ne Spielekonsole kaufen würde. o_0

Das ist einfach inkonsequent und das ist nur ein kleines kleines beispiel das geht auch im großen Stil. Aber ehrlich, ich hab da wirklich große Probleme mit, wirklich. Würde das wirklich gerne verstehen, aber ich kanns nicht... Wenn das Auto kaputt ist, bring ich es doch auch in die Werkstatt.. wieso also andere Sachen nicht reparieren.

Kann mir das jemand erklären?

Übrigens kenne ich leider nur sehr wenige menschen die nicht nur rummeckern..scheint also doch etwas größeres zu sein

Freitag, 13. Juli 2012

Besonderes Kind

Ich habe ein besonderes Kind. Ein Kind mit Besonderheiten. Andere sagen ein Kind mit Behinderung oder noch schlimmer ein behindertes Kind. Aber ich finde es viel schöner zu sagen, das ich ein besonderes Kind habe. Denn er ist was besonderes. Was ganz besonderes. er ist mein Kind

Ich habe einen Autistischen Sohn. Asperger Autismus. Eine relativ leichte Form des Autismus, aber dennoch schwer genug um besonders zu sein. Mein Sohn hat ADHS, einen Knicksenkfuß, eine Reizfilterschwäche, eine gestörte Körperwahrnemung, einen Herzfehler.. und noch so einiges.

Ja, es ist nicht immer leicht, aber es wird mit der Zeit leichter, sobald man akzeptiert dass das eigene Kind was besonederes ist und sobald man akzeptiert, das es so sein soll, das man nicht Schuld daran hat. Ab dann wird alles viel leichter. Man ist viel mehr im reinen mit sichselbst und mit seinem Kind, man schaut sein Kind mit ganz anderen Augen an und statt Schuldgefühle hat man nur noch reine und Pure Liebe.

Eine sehr schöne Geschichte die im netz und an vielen Arztpraxen hängt:


Gott schwebt über die Erde und sucht sich die Werkzeuge der Arterhaltung mit großer Sorgfalt und Überlegung aus.Er beobachtet genau und diktiert seinen Engeln in sein internes Fortpflanzungsbuch.
Schließlich diktiert er einem Engel einen Namen in die Feder und sagt lächelnd:


"Diese beschenke ich mit einem behinderten Kind."
Der Engel ist erstaunt.
"Warum sucht ihr gerade sie aus,Herr?Sie ist doch so glücklich."
"Genau deshalb" sagt Gott und lächelt wieder.
"Wie kann ich einem kranken Kind eine Mutter geben,die nicht lachen kann?Das wäre ja grausam."
"Geduld hat sie auch nicht," sagt der Engel.
"Ich will ja gar nicht,dass sie Geduld hat.Sonst ertrinkt sie am Ende in einem Meer aus Trauer und Selbstmitleid.
Wenn der erste Schmerz und der Schock vorbei sind,wird sie alles tadellos zuwege bringen.
Heute habe ich ihr zugesehen.Sie hat das richtige Gespür für Unabhängigkeit und Selbstständigkeit.
Und das ist bei Müttern leider selten,aber absolut notwendig.
Hör zu,das Kind,das ich ihr schenken werde,wird in einer anderen,in seiner Welt leben.Und sie muss es dazu bringen,in der ihren zu leben.Das wird nicht einfach."
"Aber Herr,soviel ich sehen kann,glaubt sie nicht einmal an dich."
Gott schmunzelt.
"Das macht nichts,das bringe ich schon in Ordnung.Doch,doch ich halte sie für hervorragend geeignet.Sie hat genügend Egoismus."


Der Engel ringt nach Luft:
"Egoismus?Ist das vielleicht etwas Gutes?"
Gott bejaht es.


"Wenn sie sich nicht gelegentlich von dem Kind trennt,wird sie die Belastung nicht ertragen und es wird ohnehin schwer für sie sein,alles auszuhalten.Genau diese Frau ist es,die ich mit einem nicht ganz vollkommenen Kind beschenken werde.Sie weiß es zwar noch nicht,aber sie ist wirklich zu beneiden.


Nie wird sie ein gesprochenes Wort als Selbstverständlichkeit hinnehmen,nie einen Schritt als etwas Alltägliches.Wenn ihr Kind zum ersten mal Mama sagt,wird ihr klar sein,dass sie ein Wunder erlebt.Wenn sie ihrem blinden Kind einen Baum,einen Sonnenuntergang schildert,wird sie ihn so sehen wie nur wenige Menschen meine Schöpfung.
Ich werde ihr erlauben,alles deutlich zu erkennen,was auch ich erkenne.
Grausamkeit,Vorurteile und Ungewissenheit.
Und ich werde ihr erlauben,sich darüber zu erheben.Sie wird niemals allein sein.Jeden Tag ihres Lebens,jede Minute.Weil sie meine Arbeit ebenso sicher tut,als wäre sie hier neben mir."




Und noch was schönes:





Besondere Kinder = Besondere Eltern

Besondere Kinder, sind Mensch gewordene Engel
sie wurden euch geschenkt, die Welt völlig neu zu sehen

Besondere Kinder, sind Mensch gewordene Engel
sie nehmen euch Herzen gefangen und lassen sie überlaufen vor Liebe

Besondere Kinder, sind Mensch gewordene Engel
sie strahlen euch an und geben euch das Gefühl das Kostbarste auf der Welt zu besitzen

Besondere Kinder, Sind Mensch gewordene Engel
sie geben euch mehr als sie nehmen und ihr habt es erkannt

Besondere Kinder, sind Mensch gewordene Engel
sie machen aus euch etwas ganz wertvolles; besondere Eltern.

einen noch:


Des Himmels besonderes Kind


Weit von der Erde entfernt fand eine Versammlung statt."Es ist wieder Zeit
für eine Geburt",sagten die Engel zu dem Gott dort oben."Und dieses 
besondere Kind wird viel Liebe benötigen.
Seine Fortschritte werden langsam sein,Vollendungen werden nicht offensichtlich.
Und es wird viel Fürsorge benötigen von den Menschen,die es dort unten
treffen wird.
Es kann nicht laufen,lachen oder spielenn wie andere,seine Gedanken
werden weit entfernt sein.
Von vielen Menschen wird es nicht aufgenommen,es wird als behindertes
Kind immer benachteiligt sein.
Also,laßt uns vorsichtig sein,wohin wir es senden.Wir wollen,daß es sein
glücklich und zufrieden wird.
Bitte,Gott,finde die Eltern,die diese schwere Aufgabe für dich
erledigen können.
Sie werden nicht sofort merken,welche wichtige Rolle sie gebeten wurden 
zu spielen für dieses Kind von oben,das starke Treue und große
Liebe in sich hat."
Doch bald werden die Eltern das ihnen gegebene Privileg erkennen,
dass sie ein Geschenk des Himmels versorgen.
Dieser kostbare Schützling,so sanftmütig und mild,ist des
Himmels besonderes Geschenk.

Erlösung

Linkin Park - eins der besten

Linkin Park - Waiting for the end
http://www.youtube.com/watch?v=e1Q4ug9vYjA


This is not the end
This is not the beginning
Just a voice like a riot
Rocking every revision
But you listen to the tone
and the violent rhythm
Though the words sound steady
Something empties within ‘em
We say Yeah
With fists flying up in the air
Like we're holding on something
That's invisible there

Cause we're living at the mercy
of the pain and the fear
Until we dead it, forget it,
let it all disappear
Waiting For the end to come 
Wishing I had strength to stand
This is not what I had planned
It's out of my control
Flying at the speed of light
Thoughts were spinning in my head
So many things were left unsaid
It's hard to let you go
I know what it takes to move on
I know how it feels to lie
All I wanna do
is trade this live for something new
Holding on to what I haven't got 
Sitting in an empty room
Trying to forget the past
This was never meant to last
I wish it wasn't so
I know what it takes to move on
I know how it feels to lie
All I wanna do
is trade this live for something new
Holding on to what I haven't got
What was left when that fire was gone
I thought it felt right
but that right was wrong
All caught up in the eye of the storm
And trying to figure out
what it's like moving on
And I don't even know
what kind of things I said
My mouth kept moving
and my mind went dead
So I’m picking up the pieces
Now where to begin
The hardest part of ending
is to starting again
All I wanna do
is trade this live for something new
Holding on to what I haven't got
This is not the end
This is not the beginning
Just a voice like a riot
Rocking every revision
(I’m holding on to what I haven't got)

But you listen to the tone
and the violent rhythm
Though the words sound steady
Something empties within em
We say Yeah
With fists flying up in the air
Like we're holding on something
That's invisible there
(Holding on to what I haven't got)
Cause we're living at the mercy
of the pain and the fear 

Until we dead it, forget it,
let it all disappear




Mittwoch, 11. Juli 2012

Verletzungen

Es können nur die dich verletzten die dir was bedeuten

Das ist vermutlich der Hauptgrund, weshalb ich kaum jemanden nah an mich ran lasse. Zu groß die Gefahr, verletzt zu werden. Das mach ich nicht mal bewusst, es war ein schleichender Prozess, über Jahre hinweg.
Jede erneute Narbe auf der Seele verstärkt die Obacht gegen das verletzt werden. Und narben habe ich viele. Die erste Narbe stammt schon aus Säuglings- Alter.

Dabei habe ich dann meinen Therapeuten im Ohr.
"Frau W. Sie haben soviel Mist erlebt und sind so oft verlassen worden in Ihrem Leben, das Sie nun achtsamer sind gegenüber  das verlassen werden als viele andere"

Ich nehme tatsächlich die Zeichen die da sind, kurz bevor es mal wieder so weit ist sehr bewusst wahr. Passiert natürlich unbewusst, aber ich weiß leider fast jedesmal wenns mal wieder soweit ist und ich mich als Backstein üben darf. "Fallen gelassen wie ein Backstein". Dieser eine Satz beschreibt so ungefähr fast genau wie ich mich sehr oft fühle. Leider mittlerweile allerdings auch oft unzurecht. Zu schnell interpretiere ich Dinge als "Fallen lassen" oder als "im Stich lassen"  Während mein Verstand ganz genau weiß, dass dem nicht so ist, reden da meine Gefühle und die tiefen Narben auf meiner Seele von was anderem.

Ich kämpfe dagegen an, aber zu viele Enttäuschungen, zu viele Verletzungen haben einfach dazu geführt, das ich misstrauisch geworden bin. So misstrauisch, das ich wirkliche Nähe nur schwer ertragen kann.

"Sie senden so widersprüchliche Signale, da weiß Ihre Umwelt gar nicht mit um zu gehen. Einerseits ziehen Sie andere Menschen an wie Bienen zum Honig, andrerseits halten Sie einen unglaublichen Abstand zu Ihren Mitmenschen"

Ja, da hat mein lieber Therapeut wohl recht mit. Ich bin sehr Kontaktfreudig. ich geniesse Kontakte zu anderen Menschen. Diese Kontakte tun mir gut und ich würde eingehen, hätte ich sie nicht. Aber auch wenn ich viele Menschen kenne, fast keiner von denen kennt mich wirklich. Ich bin Meisterin des Schauspielens.

Es gibt Ein, Zwei die mich wirklich kennen und die ich auch sehr nah an mich ran lasse, sie wohnen ironischerweise ca 600 km weit weg. Und Ein Zwei weitere wo ich hart dran arbeite diese Mauer in mir abzubauen und verdammt, einer von denen lässt mich wieder so fühlen, wie ich es nicht will. Verlassen.

Und dabei hat derjenige einfach nur Probleme die er mit sich selber ausmachen will. Aber ich sitz dann in meinem Kämmerlein und brüte über den stärksten Schmerz den ich in meinem Leben kenne. Und dabei will ich das doch gar nicht. Meine Vernunft versucht mir Dinge einzureden aber mein Herz nimmt es einfach nicht an. Mein Herz und mein Verstand leben zwei eigene Leben. Ganz unabhängig voneinander und sie sind nicht bereit zu kooperieren. Und ich steh nur daneben und habe keine Ahnung wie ich diese zwei Streithähne zum Frieden bewegen soll.


Sonntag, 8. Juli 2012

Gedankenkarussel

Gedanken Kreisen. Ich lausche den Klängen des Gitarrensolos die aus meinen Lautsprechern klingen. In meinem Kopf ein Bild von ihm mit seiner Gitarre. Er spielt sein Lied, dasselbe welches aus meinen Lautsprechern tönt. Nur das Lied und meine Gedanken. Sonst absolute Stille. Genau so still wie mein Handy. Meine Gedanken wandern. Nichts, kein Lebenszeichen, erst als es schon zu spät ist. Meine Gedanken fangen an zu rennen, was ist los? Ist was passiert? Ich werde unsicher und das Gedankenkarussel nimmt seine fahrt auf. Unsicherheit. Verunsicherung. Angst.Warten. Fragezeichen. Geht es ihm gut? Ist was passiert? Hat er wieder kalte Füße bekommen? Stille. Würde er sich nur bemerkbar machen. Oder wenigstens sagen wann er sich meldet. Das Gedankenkarussel würde langsamer fahren.